Lebenslauf

Max Doehlemann – Komponist | Pianist

Berlin

Max Doehlemann (geboren 1970 in Hamburg) ist ein Komponist, Pianist und Projektinitiator, der mit seinen Arbeiten zwischen großer Sinfonik, Crossover-Formaten und Neuer Musik zunehmend Furore macht.

Er studierte Komposition, Klavier und Dirigieren an den Musikhochschulen in München und Berlin (Hanns Eisler). Seine Arbeit mit namhaften Klangkörpern und Solisten zeichnet sich durch eine grenzgängerische Offenheit aus, die klassische Traditionen mit den Freiheiten des Jazz verbindet.

Künstlerisches Profil | Orchester-Referenzen (Auswahl)

Als Solist mit Orchester

  • Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt: Leitung, Arrangements und Pianist des sinfonischen Crossover-Programms „Moon River“.

  • Filmorchester Babelsberg: Klaviersolist bei der Produktion „Disney in Concert“.

  • Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt: Konzeption und Klaviersolist des Programms „New York, New York“ (inklusive der Uraufführung der eigenen „Manhattan Rhapsody“).

  • Deutsches Kammerorchester Berlin (DKO): Kooperationen im Bereich der zeitgenössischen Musik, u. a. Gastdirigat.

Als Komponist | Uraufführungen | Auftragswerke

  • Nordwestdeutsche Philharmonie (NWD): Uraufführungen des symphonischen Vokalwerks „Jüdisches Nachtgebet“ sowie eines weiteren großbesetzten Vokal-Orchester-Stücks.

  • Orchester- & Kammermusikwerke: Kompositionen im Auftrag renommierter Institutionen und Solisten wie Liv Migdal, Ramon Jaffé, dem Brandenburgischen Staatsorchester, dem Orbis Quartett und dem Deutschen Kammerorchester Berlin.

  • Berliner Ensemble: Langjährige Tätigkeit als Komponist, Pianist und musikalischer Leiter für zahlreiche Theaterproduktionen.

  • Kammermusik am Nikolaisaal Potsdam: Solistische Mitwirkung, Komposition und Konzeption von spartenübergreifenden Projekten (u. a. „Die Planeten“).

Preise | Auszeichnungen

  • 2010: International Music Prize for Excellence in Composition der Musikakademie Colorado (USA) und Ernennung zum „Honorary Associate“.

  • 1996: Kompositions-Preis der Franz Josef Reinl-Stiftung, Wien.

Stationen | Projekte

Jazz | Chanson | Kabarett

  • Konzerttätigkeit & Bandleader: Gründer des Max Doehlemann Jazz Trios sowie der Formation „Semitones“. Auftritte u. a. in der Berliner Philharmonie, der Oetker-Halle Bielefeld und beim OUD Festival Jerusalem (gefördert durch das Goethe-Institut).

  • Musikkabarett & Liedbegleitung: Langjährige feste Partnerschaft als Pianist und musikalischer Gegenpart des Rabbiners und Komikers Walter Rothschild. Liedbegleiter im Bereich der klassischen Kammermusik und des anspruchsvollen Chansons (u. a. CD-Einspielungen von Liedern von Aribert Reimann; Zusammenarbeit mit Liv Migdal und Ramon Jaffé).

Oper | Installationen | Musiktheater

  • Komische Oper Berlin: Korrepetitor und musikalische Assistenz.

  • Internationale Sound-Installationen: Langjährige Zusammenarbeit mit der bildenden Künstlerin Sophie Ernst; Komposition und Sounddesign für internationale Ausstellungen, u. a. die Installation „Jannat“ (präsentiert u. a. in Mumbai und Dubai) sowie Sound für das Museum De Lakenhal (Leiden, Niederlande).

Aktuelle Veröffentlichungen | Diskografie (Auswahl)

  • Max Doehlemann: „Cello Journey“

  • Max Doehlemann: „Signals from Shushan“

  • Max Doehlemann: „Two religious Chants“

  • Jazz Piyyut Project: „Berlin-Istanbul-Jerusalem“ (Vertrieb: Blackbird Music)

  • Max Doehlemann Jazz Trio: „Sonnenfinsternis“ (Bella Musica)

Publikationen | Musiktheorie

  • Buch & Software-Entwicklung: „Die Kraft der Quinten“ – Autorenschaft und Konzeption/Entwicklung der zugehörigen musiktheoretischen Analyse-App.

  • Fachbuch: „Der Komponist Klaus Wüsthoff – oder die überhörte musikalische Mitte“ (Verlag Ries & Erler).

Kulturmanagement

  • Konzertreihen & Kuration: Initiator und Organisator des Jüdischen Kultursalons „Shkoyach!“ im Grünen Salon der Volksbühne Berlin sowie regelmäßige Programmreihen am Jüdischen Museum Berlin.

  • Initiativen: Leiter der Initiative „Klimaglocken“.